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ORF – Lange Nacht der Museen

Samstag, 3. Oktober 2026

Von 18–24 Uhr gibt es in unserem Museum für die NachtschwärmerInnen der Langen Nacht der Museen ein Sonderprogramm: Alte Spiele können ausprobiert werden und ein Quiz macht den Weg durch´s Museum auch für junge BesucherInnen spannend – kleine Preise motivieren zusätzlich. Museumsbäckerin Isabella wirft den Museums-Backofen an – die Brotlaibe können vor Ort verkostet und erworben werden.

Extra eingerichtete Busse bringen die BesucherInnen zu den Museen in der Stadt und im nahen Umland – der Museumsbus aus der Stadt bleibt direkt vor unserem Museum stehen.

Wer seine Eintrittskarte „für diese Nacht“ bei uns im Museum kauft, unterstützt damit unsere Arbeit!

Adventfenster-Eröffnung

Montag, 8.12.2025, 17 Uhr

Mit unserem traditionellen Adventfenster beschließen wir das heurige Programm.

Diesmal dürfen wir einen besonderen Gast begrüßen – die bekannte Mundartautorin aus Niedernsill, Gerlinde Allmayer. Die Karl-Kraus-Preisträgerin ist für ihre lustigen wie auch tiefsinnigen Geschichten in Mundart und auch in Hochsprache bekannt.

Musikalisch umrahmt wird unsere Adventveranstaltung vom Hackl-Trio mit Magdalena, Theresa und Julia.

 

Kinder spielen auf der Wiese beim Museum

Naturerlebniswoche für Kinder 2026

13.–17.7.2026 (Montag bis Freitag), jeweils 8–16 Uhr

Bei der Naturerlebniswoche in Elsbethen dreht sich alles darum, die Natur spielerisch zu entdecken. Die Kinder erleben hautnah die Tier- und Pflanzenwelt rund ums Pulvermachermuseum und erfahren, wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben. Es wird gespielt, gebastelt, geforscht, selbst Brot gebacken und noch vieles mehr. Mehrere ExpertInnen gestalten ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder – für jeden ist etwas dabei.

Für Kinder im Alter von 8-12 Jahren

Beitrag Museumsmitglieder und önj-Mitglieder: 190 Euro, Gäste: 220 Euro

Anmeldung unter: Sommercamp-naturschutzjugend-sbg2026@gmx.at

Fragen zur Veranstaltung: Isabella Wohlesser, 0677/620 08 091, weitere Informationen: https://www.naturschutzjugend.at/ferien-salzburg/

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Österreichischen Naturschutzjugend (önj)

Die Woche wird von der Naturschutzjugend Salzburg (önj) in Kooperation mit dem Museum zum Pulvermacher veranstaltet. Die Betreuung und Programmgestaltung erfolgt durch erfahrene önj-Mitglieder mit Jugendleiter-Ausbildung.

 

Naturerlebniswoche für Kinder

21.–25.7.2025 (Montag bis Freitag), 8–15 Uhr

Entdecke mit uns spielerisch die Natur! Mit Spiel und Spaß erleben wir die schönen Dinge in und um Elsbethen. Blumen, Brotbacken, Naturerfahrung, Basteln, Gruppendynamik und vieles mehr.

Für Kinder im Alter von 8–12 Jahren, max. 16 Kinder

Die Teilnahme an der ganzen Woche ist Bedingung.

Ort: Museum zum Pulvermacher, Johann-Herbst-Straße 35, 5061 Elsbethen-Glasenbach und Umgebung

Kosten: 220 Euro, önj-Mitglieder: 190 Euro; Mittagessen inbegriffen

Anmeldung: roland.breschar@naturschutzjugend.at

Informationen: www.naturschutzjugend.at

Die Woche wird von der Naturschutzjugend Salzburg (önj) in Kooperation mit dem Museum zum Pulvermacher veranstaltet. Die Betreuung und Programmgestaltung erfolgt durch erfahrene önj-Mitglieder mit Jugendleiter-Ausbildung.

 

Aufstand gegen den Landesherrn – 500 Jahre Bauernkriege in Salzburg

Sonntag, 17.5.2026, ab 10 Uhr – Tag der Regionalmuseen

14 Uhr – Aufstand gegen den Landesherrn – 500 Jahre Bauernkriege in Salzburg

Vortrag von Dr. Peter Franz Kramml

Dr. Peter Franz Kramml, ehemaliger Leiter des Stadtarchivs Salzburg, spricht über die Ereignisse in der Zeit der Bauernkriege vor 500 Jahren. Damals gab es so etwas wie einen ersten zivilen Ungehorsam in Salzburg. Obwohl dieser Aufstand der Bauern und Bergleute aus den Gebirgsgauen zurückgeschlagen wurde, veränderte er langfristig die Gesellschaft. Verwendet wurde damals auch schon auf beiden Seiten Schießpulver. Von dessen brisanter Produktion wird in der Ausstellung des Museums zum Pulvermacher erzählt.

Eintritt: freiwillige Spende, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fragen zur Veranstaltung: Richard Breschar, 0680/1326593

Offenes Singen mit Elisabeth Radauer

Sonntag, 27.4.2025, 16 Uhr

Ab 16 Uhr sind alle Volkslied-Interessierten herzlich zum offenen Singkreis eingeladen. Unter der Leitung von Elisabeth Radauer werden Lieder und Jodler, die in die Jahreszeit und zur Geschichte des Museums passen, gesungen.
Elisabeth Radauer ist seit ihrer Jugend eine leidenschaftliche Sängerin von Volksliedern und Jodlern. Sie singt im „Rauchenbichler Dreigesang“ sowie im „Salzburger Dreigesang“. Gemeinsam mit ihrem Mann Sepp engagiert sie sich beim Salzburger Hirtenadvent.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Fragen zur Veranstaltung: Anna Engl, 0664/8524385

Eröffnung der Fossiliensammlung von Kurt Rauner

Sonntag, 25.5.2025, ab 10 Uhr – Tag der Regionalmuseen

10.30 Uhr – Eröffnung der Fossiliensammlung von Kurt Rauner

Kurt Rauner hat dem Museum seine Fossiliensammlung aus dem Gemeindegebiet Elsbethen, die er seit seinem 14. Lebensjahr gesammelt hat, geschenkt. Es befinden sich darunter einige Besonderheiten, wie die Stacheln eines Kronenseeigels (siehe Foto). Was es damit auf sich hat, erfahren wir bei der Eröffnung von Kurt Rauner persönlich.

Anschließend gibt es einen Frühschoppen mit Würsteln und Brot aus unserem Holzofen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fragen zur Veranstaltung: Richard Breschar, 0680/1326593

Auszeichnung für Elisabeth Elshuber

Elisabeth Elshuber wurde mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Landesverbands Salzburger Museen und Sammlungen ausgezeichnet.

Jutta Ramböck, Stellvertretende Obfrau des Landesverbandes Salzburger Museen und Sammlungen würdigte bei der Generalversammlung 2025 des Museumsvereins die Leistungen von Elisabeth Elshuber, die seit 2003 aktiv im Museum mitarbeitet. 2005 hat sie mit der Inventarisierung begonnen, inzwischen sind es über 1.000 Objekte, die sie inventarisiert hat.

Seit 2011 ist sie aktives Vorstandsmitglied. Von 2013 bis 2017 unterstützte sie den Museumsverein als stellvertretende Kassierin, von 2017 bis März 2025 als Kassierin. Sie leistete darüber hinaus viele Museumsdienste und führte auch Gruppen durch das Museum. Auch bei Veranstaltungen ist sie immer eine verlässliche Mitarbeiterin.

Elisabeth Elshuber scheidet mit März 2025 aus dem Vorstand aus, möchte aber weiterhin im Museumsverein aktiv mitarbeiten.

Jutta Ramböck dankte ihr im Namen des Landesverbands für die jahrzehntelange aktive Mitarbeit im Museumsverein Elsbethen und überreichte Elisabeth Elshuber das Ehrenzeichen in Gold des Landesverbands.

Ehrenmitgliedschaft für Ilse Leobacher

Obmann-Stv. Bgm. a. D. Sebastian Haslauer (rechts im Bild) würdigte in seiner Laudatio die vielen Leistungen von Ilse Leobacher für den Museumsverein Elsbethen. Es begann mit der Freundschaft zwischen den Familien Scheibl und Leobacher, deren Kinder gemeinsam die Volksschule Elsbethen besuchten.

Ilse Leobacher war Besitzerin des Gebäudes, in dem heute das Museum untergebracht ist. Sie war Mitbegründerin des Museumsvereins, der 1990 gegründet wurde, und wurde 1991 Obmann-Stellvertreterin. Diese Funktion übte sie bis 2010 aus. Danach unterstützte sie die Arbeit des Museumsvereins aber weiterhin tatkräftig. Im Jahr 2015 verkaufte sie das Gebäude an die Gemeinde, um den Fortbestand des Museums für die Zukunft zu sichern.

Obmann Richard Breschar (links im Bild) dankte ihr sehr herzlich für ihr Engagement und überreichte ihr die Urkunde zum Ehrenmitglied des Museumsvereins Elsbethen.

Sammeln und entsammeln im Museum

Als Depot nutzt das Museum zum Pulvermacher die ehemalige Zeugstätte der Feuerwehr in Elsbethen-Glasenbach. In den letzten Jahren wurde die Platznot dort immer mehr zur Last und das Bedürfnis nach „Entrümpelung“ groß. Wir haben daher begonnen, die Bestände sorgfältig zu sichten und Objekte zu behalten, weiterzugeben oder auszuscheiden. Dieses Jahr konnten wir bei drei Depot-Terminen vor allem alte und unbrauchbare Ausstellungsarchitektur entsorgen. Aber auch wenige irreparabel beschädigte Objekte, die mehrfach vorhanden waren, nicht zu den Schwerpunkten des Museums passten und keinen nachvollziehbaren Bezug zu Elsbethen hatten, haben wir dokumentiert und entsorgt. Einige Objekte haben wir über den „Landesverband Salzburger Regionalmuseen und Sammlungen“ anderen Museen in Salzburg als Schenkung angeboten. Als weiteren Schritt planen wir jene Objekte, die nicht von anderen Museen übernommen werden, im Frühjahr der Elsbethener Bevölkerung und dem Museumsverein anzubieten. Denn erstes Ziel ist die Erhaltung und Weiternutzung der Dinge.

Dazu konnten wir auch eine gewinnbringende Veranstaltung anregen und gemeinsam mit dem „Landesverband Salzburger Regionalmuseen und Sammlungen“ in unserem Museum durchführen: In einem „Depot-Dialog“ widmeten wir uns gemeinsam mit Mitarbeiter*innen aus anderen Regionalmuseen am 15. November den Herausforderungen und Lösungsansätzen beim Entsammeln. Erfahrungsberichte aus abgeschlossenen und laufenden Projekten in den Regionalmuseen von Saalfelden, Tamsweg, Goldegg und Elsbethen boten praxisnahe Einblicke und führten zu einem lohnenden Austausch zwischen den Museumsleuten.