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Sonderausstellung Caritassiedlung

Sonderausstellung – SPURENSUCHE: Neustart in Elsbethen – die Entstehung der Caritas-Siedlung

Für die Sonderausstellung 2017/18 im Museum „Zum Pulvermacher“ wurde die sogenannte Caritas-Siedlung in der Elsbethener Salzachau ausgewählt. Die spannende Geschichte greift die Entstehung dieser besonderen Siedlung auf, welche im Jahr 1950 von der Heimat Österreich als neuer Heimatort für heimatvertriebene Donauschwaben geschaffen wurde. Bald konnten sich aber auch Salzburger hier niederlassen.
Weil das Zusammenleben so gut funktionierte, wurde die Siedlung sogar vom UNO-Generalsekretariat als Vorzeigebeispiel für Integration gelobt. Auch Landesrat Heinrich Schellhorn verschaffte sich am Eröffnungstag einen Einblick zu diesem interessanten Thema. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte der Donauschwaben, die Flucht während und nach dem zweiten Weltkrieg, das Leben in den ersten Nachkriegsjahren in Salzburg sowie die Entstehung der Siedlung. Ein Film von Robert Schäfer, Architekt der Siedlung, zeigt anschaulich die damaligen Baumethoden vom Kelleraushub mit Schaufel und Scheibtruhe bis zur Bedienung der Ziegelpressmaschine.

Kindertopf - Not macht erfinderisch

Sonderausstellung 2016 – Not macht erfinderisch

Das Museum „Zum Pulvermacher“ nahm das Jubiläum „200 Jahre Salzburg bei Österreich“ zum Anlass, das Leben um 1816 in unserer Region darzustellen – ein Leben voller Entbehrungen und der Suche nach neuen Wegen aus größter Not.
„Wie kann man sich bey großer Theuerung und Hungersnoth ohne Getreid gesundes Brod verschaffen?“ Durch den Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora verdunkelte sich der Himmel über Europa 1816 so sehr, dass es sogar im Sommer schneite. Ernten fielen aus und es kam in den Jahren 1816 und 1817 zu verheerenden Hungersnöten. Die Sonderausstellung „Not macht erfinderisch“ im Museum zum Pulvermacher in Elsbethen stellte einerseits die politische und wirtschaftliche Notsituation im damaligen Salzburg da und zeigte andererseits auch die kreativen Ideen der Bevölkerung mit der Situation umzugehen und die Hungersnot zu bewältigen. Anschaulich dargestellt wurden auch die Folgen des Mangels. Die große Armut und Not der Zeit wurde von manchen Wucherern skrupellos ausgenützt, sie führte aber auch zur Gründung von Wohltätigkeitsvereinen und zu so manchen Veränderungen, wie dem verstärkten Verzehr der bis dahin unbeliebten Kartoffel. Großen Anklang fand ein eigens für die Ausstellung produzierter Film von Ilse und Karl Mader, der in einem Dialog zwischen Pfarrer und Ratholendem erläuterte, wie man auch ohne Getreide Brot backen konnte.
Ausstellungsbroschüre als PDF

Sonderausstellung 2015 – Nasen und Nymphen – Leben in und an der Salzach

Die Sonderausstellung zeigt die Salzach als artenreichen Lebensraum und als Paradies der Angler. Die Nase – Fisch des Jahres 2015 – einst ein Massenfisch, heute vom Aussterben bedroht, steht im Mittelpunkt der Ausstellung.
Die Sonderausstellung zeigt die Salzach als artenreichen Lebensraum in dem Biber, Eisvogel und viele andere interessante und manchmal seltene Arten vorkommen. Fischer mit denen die Ausstellung gestaltet wurde, kennen den Fluss am besten und können interessante Dinge davon erzählen. Deshalb wurde diese Ausstellung gemeinsam mit dem Arbeiterfischereiverein Salzburg erstellt. Ihre Köder, die sie beim Fliegenfischen einsetzen, werden den natürlich vorkommenden Insekten in und außerhalb der Salzach verblüffend naturgetreu nachgemacht. Dabei entstehen echte Kunstwerke!

Lesen Verbindet Sonderausstellung

Sonderausstellung 2014 – Lesen verbindet – Alte Kinderbücher in neuem Glanz

Bücher, die älter als 70 Jahre alt sind, können ohne Verletzung des Urheberrechts neu aufgelegt werden. Das ist seit einigen Jahren bei vielen bekannten und heiß geliebten Kinderbüchern der Fall: Struwwelpeter, Hadschi Bratschis Luftballon und viele andere kann man aktuell wieder im Original-Layout in den Buchhandlungen finden. Die Sonderausstellung zeigte alte Kinderbücher – teilweise sogar Erstausgaben. Neuauflagen dienten zum Vergleich. ElsbethnerInnen lasen zudem Märchen, Sagen und Lausbubengeschichten für Kinder vor.